Ich nehme wahr und drücke aus. 

Ich lebe. (2019)

Ein Brief an alle, die ihn lesen wollen.

letter, 75 pages

Eine freie Dokumentation einer Bewegung, weg vom solipsistisch dualistischen Sein, hin zum verbundenen materialistischen Sein - vom denken, zum denk_fühl_empfinden.

Ein Text, der Fragen stellt, sie subjektiv beantwortet und auch aktiv nach der eigenen subjektiven Antwort des lesenden Menschen fragt. Dabei besteht kein Anspruch an Objektivität, sondern diese wird als inexistent begriffen.

Aus dem Versuch dem Sich-lebendig-fühlen näher zu kommen, resultiert neben der Aufgabe der Objektivität auch das Loslassen der Trennung zwischen psychisch und physisch, sowie die neu_definition von Liebe und Freiheit.

Grösstenteils ist der Text von Hand verfasst, wird aber auch durchzogen und ergänzt von Zitaten und dem Dialog mit ihnen. 

Genau so wichtig sind die mit dem Brief verbundenen Zeichnungen, in denen Skilla die eigene Wahrnehmung in einem bestimmten Moment - dem, in dem die Zeichnung entsteht - ausdrückt. Text und Bild bilden im Brief gemeinsam einen dichten Boden, auf dem die Gedanken_Gefühle_Empfindungen der lesenden Personen Platz ein_nehmen dürfen.

„Meine Wahrheit verändert sich immer und immer wieder.
Das ist gut so. Meine Wahrheit in diesem Moment teile ich durch diesen Brief mit dir, weil sie mir hilft und vielleicht hilft sie dir auch. 

„Und dann habe ich gedacht, das ist vielleicht alles Unsinn, wie können wir denken, das wir diejenigen sind, die die Schafe von der Herde weg zu einer saftigeren Wiese locken, wie können wir denken, das wir etwas ändern können, wenn wir doch selber noch unter der Puppenspielerin tanzen“(R an mich, 171)

Ich will dir meine Wahrheit nicht aufzwingen, nur anbieten.
Sie ist jetzt und hier wahr für mich und hat keinen Anspruch darüber hinaus wahr sein zu müssen.“

Dies sind nicht alle Seiten des Briefes. Willst du den ganzen Brief lesen, dann melde dich.