<a href=„\infty“>net</a> (2018)
Video
6min, found footage, coloured

 

Ausgestellt:

Artfestival Interlaken, 13 - 16 Sept. 2018

Eine Videoarbeit über das Internet; ein Sog, eine Absurdität, eine neue Dimension.

Das World Wide Web gehört zum Alltag. Es lenkt uns ab, schockiert, langweilt und beschäftigt. Schnell verliert man sich in den Massen an Daten, schweift ab und vergisst den anfänglichen Grund überhaupt auf das Netzt zugegriffen zu haben - auf das unendliche, aber fortwährend wachsende Geschwür. Ein Universum aus Zahlen, die sich in der Maschine und uns in Bilder, Klänge und schlussendlich Emotionen übersetzten. 

Die Themen wechseln rasch und es bleibt kaum Zeit etwas richtig wahrzunehmen, geschweige denn zu verarbeiten. Belangloses folgt auf Schmerzhaftes und dieses wiederum auf Absurdes. Alles verschwimmt zu einem undefinierbaren Etwas - einer Reizüberflutung, welche unser Hirn zu fassen versucht. 

Aus Clips, Stockvideos, Vines und verschiedenen anderen Videoquellen des Internets wurden Sequenzen gesammelt, kombiniert und arrangiert. Die Vorgehensweise des Schnittes ist mit einem "cadavre exquis" vergleichbar. Zufällige Assoziationen, Gedanken und Mausklicks führen von einem Bild zum nächsten. 

Triggerwarnung: Im Video werden unter anderem Bilder von Gewalt, Selbstverletzung, Drogenkonsum und Sex gezeigt.

(Vollbild empfohlen)